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Willkommen

10.09.2016

Die ALTE POST feiert ihr 40jähriges Bestehen

Dass die Alte Post fest im Herzen vieler Oelder verankert ist, zeigt die große Unterstützung, die wir im letzten Jahr angesichts schwieriger Haushaltslage erfahren durften. Deshalb freuen wir uns, dass der Bestand der Alten Post für die nächsten sechs Jahre gesichert ist, und laden alle Oelder herzlich ein, einen ganzen Tag  mit uns zu feiern,  Freunde und Wegbegleiter zu treffen, die alten Zeiten hochleben zu lassen und die neuen heraufzubeschwören, damit die Alte Post auch die nächsten vierzig Jahre  ein  lebendiger Ort der Begegnung, des Austausches und der Entwicklung bleibt.


17.05.2016

Planungssicherheit für die Alte Post - Stadt und Jugendwerk schließen Vertrag!


Geschafft! - Planungs- und Kostensicherheit für die kommenden gut fünfeinhalb Jahre bietet der Leistungsvertrag zwischen dem Jugendwerk für die Stadt Oelde und der Stadt Oelde, den die Verantwortlichen am 17.05.2016 in der Alten Post unterschrieben haben. Damit übernimmt die Alte Post auch für die Jahre 2016 - 2021 für die Stadt Aufgaben aus dem Kinder - und Jugendförderplan. Die Vertragslaufzeit startet rückwirkend ab dem 01. Januar 2016.

Zum Angebot der Alten Post gehören offene und kulturelle Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit ebenso wie erzieherischer Kinder- und Jugendschutz. Der Leistungsvertrag umfasst für die sechs Jahre ein Gesamtbudget von etwa 1,5 Millionen Euro.


AUFATMEN - Etat für die nächsten sechs Jahre gesichert!!!

Der Rat der Stadt Oelde hat in seiner Sitzung am Montag, den 25. Januar 2016 (endlich) beschlossen, dass der Zuschuss für das Jugendwerk f.d. Stadt Oelde e.V. - also die Alte Post - für die nächsten sechs Jahre erhalten bleibt.

PUHHH - das war eine lange Durststrecke!

Als nächstes wird der Vertrag mit dem Jugendamt verhandelt, der Teil des Kinder- und Jugendförderplans ist und die inhaltlichen Aufgaben festschreibt.

Wir freuen uns über das in uns gesetzte Vertrauen und bedanken uns für die grandiose Unterstützung der Oelder Bevölkerung durch Aktionen, Online-Petition, Unterschriften, Leserbriefe, Glühweinverkauf etc.

Die Alte Post bleibt weiterhin ein Haus für Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene, ein Ort für Bildung, Engagement, Ideen, Aktionen, Konzerte, Vergnügen -

ein Stück Heimat in Oelde :-).


Einblicke


07.10.2015

Die Situation verschärft sich!!!

Gestern ist der Vorstand des Jugendwerkes als Trägerverein der Alten Post darüber informiert worden, dass sich die Höhe des Kürzungsvorschlages erhöht hat. Nun stehen € 93.500 in der Liste der Verwaltung!

Weiterhin wurden wir darüber informiert, dass frühestens im Februar der Haushalt der Stadt verabschiedet wird. Das bedeutet: Die Stellenanteile müssten erneut abgesenkt werden, zu den Kündigungen kämen Änderungskündigungen bzgl.  der Arbeitszeiten hinzu und ab dem 01.01.2016 müssen wir den Betrieb der  Alten Post tatsächlich einstellen, sollte nicht eine Zwischenfinanzierung bis März 2016 ausgehandelt werden können! Der Vertrag läuft am 31.12. 2015 aus.

Diese € 3500 an weiterer Kürzung kommen zustande, weil nun der zuerst gestrichene freiwillige Zuschuss zur Ausbildungsbörse „Mach mit!“ wieder gezahlt werden soll. Das ist generell begrüßenswert, stellt der Übergang Schule-Beruf eines der Kernthemen unserer Zielgruppe dar!

Das unserer Meinung nach absolut nicht nachvollziehbare und für Oelde mehr als peinliche Vorgehen der Verwaltung ist, dass Belange von Kindern und Jugendlichen gegeneinander ausgespielt werden! Und um das eine Loch im Haushalt zu stopfen macht man das andere einfach größer.

Die Verwaltung hat mit diesem Kürzungsvorschlag die PolitikerInnen des Rates der Stadt Oelde massiv unter Druck gesetzt. Diese müssen nun in der Jugendhilfeausschusssitzung und in den Ratssitzungen entscheiden, ob es offene Kinder- und Jugendarbeit, die KEINE freiwillige Leistung ist, in der Form in der Alten Post noch gibt!

Es kann doch nicht sein, dass wegbrechende Gewerbesteuereinnahmen da sind aber die Kreisumlage erhöht wird.  Vielleicht wäre hier ein interfraktioneller politischer Ungehorsam angeraten. Lokalzeit ist nötig!

Nur Mut!

 

Wir brauchen jetzt BEWEGUNG. Unterschriften sind unterwegs.

Machen Sie mit und unterstützen Sie die Interessen der offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Fallen Sie Ihren Ratsmitgliedern auf den Wecker. Schlagen Sie mit uns Alarm, damit die

 

OFFENEN TÜREN DER ALTEN POST OFFEN BLEIBEN

 

 

 

Die "Alte Post" vor dem AUS ?????!!!!!

 

Hiermit informieren wir offiziell darüber, wie ernst die Situation um das Fortbestehen der Alten Post ist. Ergänzend der Artikel der Glocke über die Jugendhilfeausschusssitzung von 12.09.15, den uns DIE GLOCKE dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat.

Das Jugendwerk für die Stadt Oelde e.V. ist der Trägerverein der Alten Post. Dieser Trägerverein ist in den 70er Jahren gegründet worden, um die offene Kinder- und Jugendarbeit in einem Hause zu bündeln, damit nicht mehrere Häuser der Offenen Tür durch die Kirchen, Pfadfinder etc. betrieben werden mussten. Geborene Mitglieder des Vereins sind demnach die katholische Kirche, die evangelische Kirche, alle Fraktionen und fraktionsungebundenen Mitglieder des Oelder Stadtrates,  ein Vertreter der Grundschulen,  ein Vertreter der weiterführenden Schulen und der/die Stadtschulpflegschaftsvorsitzende.

Die Arbeit wurde und wird im Haus Alte Post durchgeführt. Seit 25 Jahren wird die pädagogische Arbeit mit 2,5 Stellen, zur Zeit in Persona Annette Michels, Thomas Steinhoff und Eva Glassner, die im Augenblick durch Dorothee Nobbe in Elternzeit vertreten wird, gewährleistet.

Früher wurden die Hauptamtlichen durch 2 Zivildienstleistende unterstützt, aktuell geschieht diese Unterstützung durch den Bundesfreiwilligendienst. Die Finanzierung der Arbeit erfolgt im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplanes mit Haushaltsmitteln der Stadt Oelde und einem Zuschuss des Landes NRW. ZU diesem Zweck gibt es einen Vertrag zwischen dem Jugendwerk für die Stadt Oelde e.V. und der Stadt Oelde. Dieser Vertrag läuft am 31.12.2015 aus.

Der Bürgermeister hat durch den Kämmerer eine Haushaltssperre ausgerufen.

Der Fachdienst Jugendamt wurde beauftragt mit Blick auf den Haushalt 2016, 25% der freiwilligen Leistungen fiskalisch einzusparen. Da der Fachdienstleiter den Bereich der Schulsozialarbeit ausgeklammert hat, kommen für das Jugendwerk 50% Einsparungen für die nächsten 6(!) Jahre zustande, das sind ca. 90.000 € jährlich. Rein rechnerisch bedeutet dies, dass mit den verbleibenden Mitteln nur noch 1,25 Personalstellen finanziert werden können. Diese reichen nicht aus, um das Haus zu bewirtschaften. Das bedeutet:

Damit kann es die offene Kinder- und Jugendarbeit in der Alten Post in der bewährten Form nicht mehr geben.

Im Vergleich mit den umliegenden Kommunen in vergleichbarer Größenordnung wird sichtbar, dass die Stadt Oelde mit 16,19  pro Kopf im Jahr für die Jugendarbeit den geringsten Betrag aufwendet, sieht man von der Stadt Beckum ab, dort sind es 16,15 €, allerdings sind hier die Kosten für die Schulsozialarbeit nicht enthalten. Das ist der aktuelle Stand. Werden da jetzt noch die Kürzungen in dem Umfang wie bisher gerechnet zum Tragen kommen steht Oelde mit Abstand am Ende der Liste.

Bleiben Sie mit uns im Gespräch über die Zukunft von Kinder- und Jugendarbeit in dieser Stadt. Denn alles können wir nicht auf ehrenamtliche Schultern legen.

Es geht nicht nur um die ALTE POST, es geht um die Ferienspieltage, es geht um die Schulung von Jugendleitern und noch vielem mehr...

Jeder weiß was Sparen am falschen Ende bedeutet....

und plötzlich sind dann Folgekosten gesetzliche Aufgaben ... Soweit darf es nicht kommen!!!

 

Bleiben Sie am Ball, damit wir die Kinder- und Jugendarbeit in Oelde nicht gemeinsam auf dem Marktplatz zu Grabe tragen!