Unter starker Beteiligung der Oelder Kirchengemeinden und einiger politischer Vertreter wurde 1975 der Verein „Jugendwerk für die Stadt Oelde e.V.“ gegründet, um eine Begegnungsstätte für nicht-konfessionell gebundene Jugendliche zu schaffen. Der Vereinszweck wurde mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Hauses der Offenen Tür definiert. Von 1976 bis 1981 fand die Offene Jugendarbeit im Jugendheim an der Graf-von-Galen-Straße, seit 1981 in der Alten Post an der Bahnhofstraße. Mit der Einrichtung eines eigenen Jugendamtes wurde der gesamte Bereich der Jugendhilfe ab 1998 in Oelde neu strukturiert.
Diese Neu-Strukturierung fand ihren vorläufigen Ausdruck im aktuellen Kinder- und Jugendförderplan, in den das Jugendwerk durch einen mit der Stadt abgeschlossenen Leistungsvertrag in vollem Umfang mit unterschiedlichen Schwerpunkten eingebunden ist.
Mit der Geschäftsführung des Jugendwerkes wurde 2006 Dietmar Zöller von der PariSozial GmbH in Oelde betraut.
PariSozial
Tel. 02382- 7099- 14
Die Alte Post befindet sich mitten in Oelde in dem großen gelben denkmalgeschützten Haus schräg gegenüber des Bahnhofs. In Trägerschaft des Vereins „Jugendwerk für die Stadt Oelde e.V.“ werden hier seit 1981 innovative Konzepte der Jugendarbeit umgesetzt. Als Arbeitsschwerpunkt hat sich schon in den Anfängen die kulturelle Jugendbildung herauskristallisiert, besonders in den Bereichen Musik und Theater. Das Jugendwerk ist anerkannter Träger Jugendhilfe (nach § 75 KJHG / SGB VIII) und demnach im Rahmen des kommunalen Kinder- und Jugendförderplans tätig. Die darin verankerten Aufgaben werden durch eine Bandbreite von freizeit- bis sozialpädagogischen Angeboten erfüllt. Daneben gibt es ein Reihe von Angeboten anderer Träger, Kooperationen und Möglichkeiten der Nutzung der Räumlichkeiten. In erster Linie ist die Alte Post jedoch ein Haus für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, in dem sie organisiert oder nicht-organisiert ihre Interessen artikulieren, entwickeln und ihnen nachgehen können.